Kambodscha 2017

Vom 31. Mai bis 10. Juni 2017 war ich auf einer politischen Reise in Kambodscha. Eine Freundin, Abgeordnete im Europaparlament mit Schwerpunkt Menschenrechten, gab mir die Chance, sie  zu begleiten und dafür bin ich ihr sehr dankbar. Auch ihrem Freund Ali, ohne dessen gute Organisation es nicht möglich gewesen wäre, so viel zu entdecken, möchte ich an dieser Stelle herzlich danken.

Die Zeit und die Erkenntnisse in Kambodscha sind mir in Mark und Bein gefahren. Albträume haben mir so manche Nacht verkürzt. Während des Studiums hatte ich über das Regime der Roten Khmer gehört, die während des kalten Krieges zum kommunistischen Lager gezählt wurden; auch wusste ich, dass Massaker geschehen waren. Wie tief verwundet dieses Land durch die Ereignisse der letzten 50 Jahre ist, welch zerstörerische Kräfte hier am walten waren, war mir jedoch nicht bewusst. Ich war ahnungslos, wie wahrscheinlich die meisten Besucher.

Kambodscha ist ein für den Touristen friedlich erscheinendes Land. Die Menschen sind ausgesprochen freundlich und höflich, sie sprechen leise mit uns Ausländern. Auf den ersten Blick sieht man Ihnen den Schrecken und die Qualen der letzten fünf Jahrzehnte nicht an, die jedoch nach wie vor Auswirkungen auf die heutige Gesellschaft und politische Situation haben. Mehr darüber erfahrt ihr in den einzelnen Beiträgen.

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